In Kürze erscheinen weitere Einblicke in meine Geschichten!

 

 

 

Textpassage aus ...

Glückwunsch und Lob unerwünscht!

 Ein kurzer Schmöker ...

 

In einem Dorf im friedlichen Soonwald, scheint die Welt in Ordnung zu sein. Wer die Natur und die Ruhe liebt, die Offenheit von den Bewohnern mag, der findet dort eine Heimat.

 

Diese Aussage war auf jeden Fall bis vor kurzem zu hundert Prozent zutreffend. Mittlerweile passieren merkwürdige Dinge.

 Es hat mit Jugendstreichen begonnen, so glaubte man. Doch rasch entstanden aus den harmlosen Streichen immense Sachschäden.

Derweil beschäftigt sich die Polizei mit den Vorfällen. Mutmaßliche Übeltäter verfügen jedoch über ein glaubwürdiges Alibi. Die Ermittlungen stecken in einer Sackgasse.

Sachbeschädigungen reichen dem Täter seit einigen Tagen nicht mehr aus. Man findet unzählige Giftköder im Ort verteilt. Unschuldige Hunde verenden qualvoll und das komplette Dorf befindet sich in Aufruhr. Nicht auszudenken, wenn ein Kind die giftige Substanz zu sich nimmt.

 

Zahlreiche Rinder und Pferde werden in den Nächten auf ihren Koppeln verletzt. In einem Reitstall verschafft man sich Zutritt, um einem Fohlen schmerzhafte Wunden zu zufügen. Wann hört der Wahnsinn endlich auf?

 

Das Unvorstellbare passiert! Im Bachlauf entdeckt man eine männliche Leiche. Niemand kennt das Opfer, welches erst brutal zusammengeschlagen und dann mit dem Gesicht im Wasser zurückgelassen wurde. 

 


 

Textpassage aus ..

"Die Zeit unser persönlicher Sklave"

Charlotte ist eine taffe Frau von Mitte vierzig. Sie hat einen liebevollen Mann, süße pubertierende Kinder und einen Beruf, der ihr Spaß bereitet.

 

In den letzten Monaten fühlt sich Charlotte ausgebrannt und unzufrieden. Dabei hat sie all die Lebensumstände, die sie sich immer gewünscht hat. Eine kleine Familie, einen wunderschönen Beruf, ein schnuckliges Häuschen und ab und an ist auch ein Familienurlaub angesagt.

 

Charlotte stößt auf Unverständnis, wenn sie von ihren derzeitigen Gefühlen spricht. Schließlich führt sie ein recht sorgenfreies Leben. Aus diesem Grund schreibt sie seit einigen Wochen ihrer Tagebuchfreundin Danny. Ihr schildert sie ihre Probleme und Sorgen. Danny ist eine exzellente Zuhörerin und zu hundert Prozent verschwiegen.

 

 ***

Liebe Danny,

kennst Du das, wenn dir die Geräusche der Zeit Angst bereiten? Wie, Du kennst keine Geräusche, die die Zeit hinterlässt? Du Glückliche!

Mich verfolgen in den letzten Monaten diese grässlichen Geräusche. Da ist das Ticken der Uhr, der Weckruf des Weckers, die Signaltöne des Handys, für die Eingänge von SMS, E-Mails oder was auch immer. Der Radiosprecher, der permanent die Uhrzeit nennt, damit man ständig daran erinnert wird, dass man wie so oft zu spät dran ist. Meckernde Kindern, denen alles zu langsam geht, sei es mit dem Essen oder dem Mama-Taxi. Das Klappern des Briefkastens, das Dröhnen der Waschmaschine, der Summer des Trockners. Das Bellen des eigenen Hundes erinnert daran, dass die Gassi-Runde und das Abendbrot noch ausstehen. All die Geräusche signalisieren, Arbeit ist eingetroffen und wartet auf baldige Erledigung.

Das Klingeln an der Eingangstür verkündet in aller Regel: Eine Nachbarin, die einen Rat braucht oder ein Kind, welches seinen Schlüssel vergessen hat. Die Liste lässt sich beliebig weiterführen. All diese Zeitgeräusche verfolgen mich vierundzwanzig Stunden am Tag. Ich fühle mich wie ein Hamster im Hamsterrad, das Ziel ist definitiv unerreichbar.

 

Alles was ich unternehme, bringt mich nicht ans Ziel, ich sehe nie das Ende meiner To-Do-Liste. Die Zeit zerrinnt und treibt mich mit ihren Geräuschen ständig voran. Wie kann ich den Zeitgeräuschen Einhalt gebieten? Ich fühle mich aufgewühlt und zugleich total erschöpft. Ich wusste nicht, dass es möglich ist, zwei so unterschiedliche Gemütszustände gleichzeitig zu spüren.

 

Wenn ich Freunden von den unangenehmen Geräuschwahrnehmungen erzähle, werde ich für verrückt gehalten. Das alles wirkt sich nicht gerade positiv auf mein bereits angeschlagenes Wohlbefinden aus. Bin ich wirklich verrückt? Stimmt etwas nicht mit mir?


Textpassage aus ...

"Bauchgefühl"

 

Der Millionär Detlef Sommer erwirbt eine Reitsportanlage im Rhein-Main-Gebiet. Diese befindet sich unmittelbar in der Nähe der Autobahnabfahrt (A67) Rüsselsheim-Ost.

Bis jetzt hat der Unternehmer keinerlei Erfahrungen in der Pferdezucht und dem Gastronomiegewerbe. Wie gewohnt geht er nach einer ausführlichen Recherche sein neues Projekt mit Herzblut an. Als Erstes sucht er nach geeignetem Fachpersonal.

In kürzester Zeit findet er ein geeignetes Pächterehepaar für den Gastronomiebereich. Bis zur Neueröffnung des Restaurants in zwei Monaten werden aufwendige Renovierungsarbeiten durchgeführt.

Die Immobilie verfügt außer dem Restaurant über zwei Reithallen und mehrere Stalltrakte. Eine Reithalle und den dazugehörigen Stallbereich verpachtet er an Sofie Schmitt und Luisa Becker. Die jungen Frauen erfüllen sich ihren Lebenstraum und eröffnen auf dem Anwesen einen Reitbetrieb mit dem Namen „Reitschule für faires Reiten". Ein ungewöhnlicher Name für eine außergewöhnliche Reitschule.

Sofie und Luisa lieben Tiere über alles. Ihr Unterricht soll das Miteinander von Pferd und Reiter vermitteln. Reiten ist nicht nur ein Sport, nein es beinhaltet noch vieles mehr. Ein Reiter ist nicht nur ein Reiter. Nein, ein Reiter ist der Manager des Pferdes. Er ist Trainer, Betreuer, Therapeut, Psychologe und Freund vereint in einer Person. Diese Philosophie gilt es den Reitschülern zu vermitteln. Momentan nehmen die Frauen an entsprechenden Fortbildungen teil, um folgende Therapien beziehungsweise Seminare in Zusammenarbeit mit dem Pferd anbieten zu können: „Anti-Depressions-Therapie" und „Seminare für Führungspositionen". Dieses Angebotsspektrum ist einzigartig im Rhein-Main-Gebiet.

 


 

 

Textpassagen aus ...

Lieselotte "Perle des Alltags"

 

 

Umgebe dich mit Menschen,

um deren Gunst du nicht kämpfen musst.

Danke allen, die dich mögen,

ohne dass du dich verbiegen musst.

(Verfasser unbekannt)

 

 

 

 

 * * * * *

 

Lieselotte ist ein Traum von einer Alltagsperle und für jeden von uns vierundzwanzig Stunden erreichbar.

 „Perlen des Alltags“ sind kostbar, dementsprechend sollte man sie behandeln. Einfühlsamkeit und die Sensibilität gehören zu den besonderen Charaktereigenschaften, wie uns die Geschichte von Lieselotte zeigt.

 

  * * * * *

 

Lieselotte ist eine Frohnatur und stellt sich gerne den Herausforderungen des alltäglichen Wahnsinns. Leidenschaftlich hilft sie Familienangehörigen und Freunden. Das Lächeln auf dem Gesicht eines Menschen ist für sie der schönste Dank.

 

 

In der Vergangenheit gab es Phasen in ihrem Leben, in denen man ihre Gutmütigkeit schamlos ausnutzte. Ihre eigenen Ziele, Wünsche und Träume standen stets hinter dem Wohlbefinden ihrer Mitmenschen.


 

Textpassagen aus ...

Was haben wir getan?

              21. Jahrhundert, es wird Zeit aufzuwachen

  

Gerade bin ich schweißgebadet, weinend und zitternd aus dem Schlaf hochgeschreckt. O man, bin ich durcheinander, was war das denn für ein schrecklicher Traum? Ich bin total fertig und kann mich nicht beruhigen.

Ich habe eine unsagbare Angst, dass dieser Traum wahr werden könnte. Ausgerechnet in dieser Nacht bin ich alleine zu Hause. Ich brauche jemanden, der mir zuhört, der mich versteht und mich einfach in den Arm nimmt ...

 

... So real und intensiv hat sich noch keiner meiner Träume angefühlt. Ich habe regelrecht die Angst und die Schmerzen gespürt. Unruhig und immer noch leicht verstört fällt mein Blick auf das Tagebuch. Unwillkürlich greife ich nach einem Stift und beginne zu schreiben.

 

Tagebucheintrag, 16. Juni 2016

 

Liebes Tagebuch,

ich bin innerlich so aufgewühlt von meinem Alptraum, dass ich unmöglich weiter schlafen kann. Selbst eine kalte Dusche hat nicht geholfen wieder einen klaren Gedanken fassen zu können, die intensiv erlebten Gefühle sind immer noch fühlbar.

 

Vielleicht beruhige ich mich ein wenig, wenn ich versuche mir alles von der Seele zu schreiben. Ich werde versuche Dir zu beschreiben, was ich eben unvorstellbares in meiner Traumwelt erlebt habe! ...

 

....  Einige Jahre später ein weiterer Tagebucheintrag ...

 

Man ist einfach zu beschäftigt, um bewusst mit offenen Augen durch den Alltag zugehen und gewisse Dinge zu hinterfragen. Daher bekamen wir den schleichenden Verfall unseres Lebensraums zu beginn nicht mit, aber mittlerweile ist es überall spürbar und sichtbar. Bis zu diesem Zeitpunkt empfand ich unsere Lebensumstände als angenehm und selbstverständlich. Das wird sich nun ändern.

 

 

Der Alptraum beginnt. Der Natur geht es zunehmend immer schlechter. Stell Dir vor, es wird immer schwieriger an sauberes Trinkwasser heranzukommen. An Tagen wo es genügend Trinkwasser gibt, versuchen wir, uns einen größtmöglichen Vorrat anzulegen. Mittlerweile verstecken wir unsere kompletten Vorräte im Keller und versuchen sie bestmöglich zu schützen.


 

Textpassagen  aus 

"Ich liebe das Leben, weil es mich Dich geschenkt hat"

 

... Mirco erkennt mit großer Erleichterung, dass seine Eltern ihn über alles lieben. Alles was sie taten und tun geschieht aus Liebe und Selbstlosigkeit. Seit dieser Erkenntnis ist er ein glücklicher Teenager. Er hat nun die Gewissheit, dass egal was er tut, seine Eltern zu ihm stehen. 
Es wird nicht alles sofort anders sein, aber das Ziel haben sie gemeinsam fest vor Augen. In Zukunft werden sie Probleme zusammen lösen, sich gegenseitig zuhören, gemeinsam lachen oder auch weinen.
Sie leben nach dem Motto: Ich liebe das Leben, weil es mir Euch geschenkt hat. Ich liebe Euch, weil Ihr mein Leben seid.